TwitchSync zeigt beliebig viele Twitch-Streams nebeneinander und gleicht ihre Verzögerung automatisch an. Wenn fünf Streamer zusammen spielen, siehst du jeden Kill und jede Reaktion in allen Kacheln im selben Augenblick.
Alles, was man braucht, wenn mehrere Streamer gemeinsam live sind – und nichts, was im Weg steht.
Jeder Stream meldet seine Latenz zum Streamer. TwitchSync gleicht alle an den langsamsten an: schnellere Streams spielen kurz minimal langsamer oder halten exakt so lange an, wie nötig. Haben alle genug Puffer, holt die Gruppe gemeinsam auf – die Verzögerung wächst nicht dauerhaft.
Ein Stream als großes Gameplay, alle anderen nur als Facecam – automatisch erkannt und zugeschnitten.
Klick auf einen Stream gibt ihm den Ton, alle anderen werden stumm. ⌥-Klick mischt weitere dazu, Lautstärke pro Stream.
Einmal normal bei twitch.tv anmelden – Turbo, Abo-Werbefreiheit und Sub-Emotes wirken in allen Playern und im Chat.
Stream Together, Shared Chat und Erwähnungen im Titel: Live-Partner erscheinen in der Kachel – mit „Alle öffnen“.
Popout-Chat pro Kanal, ein-/ausklappbar, folgt auf Wunsch dem Stream, den du gerade hörst.
Blockiert bekannte Werbe- und Tracker-Domains, lädt auf Wunsch entpackte Erweiterungen wie uBlock Origin.
Kanalname, Latenz und Bedienelemente sitzen in einer schmalen Leiste über dem Video statt darauf. Wer es ganz clean mag, blendet mit einer Taste alle Infos aus – inklusive der Twitch-Steuerleiste. Das Grid maximiert jede Kachel in 16:9, Doppelklick schaltet in den Fokus-Modus.
Der offizielle Twitch-Player meldet hlsLatencyBroadcaster. Kombiniert mit der Wiedergabeposition ergibt das eine glatte, jederzeit genaue Latenz pro Stream.
Der Stream mit der höchsten Latenz ist die Referenz – inklusive deines manuellen Versatzes (±0,1 s / ±1 s pro Stream).
Kleine Abstände: bis 0,9× verlangsamen, Tonhöhe bleibt. Große Abstände: für exakt die fehlende Zeit anhalten – im Player selbst getimt.
Haben alle genug Puffer, beschleunigt die ganze Gruppe synchron auf bis zu 1,08×. Werbepausen und Nachladen werden erkannt und ausgeklammert.
| Öffentliche Schnittstelle | Ergebnis der Prüfung | Genutzt |
|---|---|---|
| Embed-API · getPlaybackStats() | Liefert die Latenz zum Streamer. Läuft der Player direkt im Webview, sendet er seinen Zustand an sich selbst – TwitchSync liest mit. | Messung |
| Embed-API · play / pause / setVolume | Werden ohne echten Eltern-Frame ignoriert; ein Tempo-Befehl existiert nicht. | – |
| video.playbackRate | Funktioniert, der Player setzt fremde Werte aber zurück. Ein kleiner Hook meldet ihm weiter seinen eigenen Wert. | Tempo |
| video.pause() | Der Player verwirft beim Pausieren den Puffer und springt zur Live-Kante zurück – erhöht die Latenz also nicht. Stattdessen: Rate 0. | Anhalten |
Wähle einen Stream als Hauptbild – alle anderen schrumpfen auf ihre Webcam. TwitchSync nimmt dafür mehrere Standbilder, sucht Gesichter (auf macOS über Apples Vision-Framework) und wählt das, das immer an derselben Stelle auftaucht: Gesichter im Gameplay springen herum, die Facecam nicht.
Der Ausschnitt wird automatisch nachgeführt. Liegt die Erkennung daneben, ziehst du den Rahmen im Editor einfach selbst – pro Kanal gemerkt. Doppelklick auf eine Facecam macht sie zum Hauptbild.
Lade unter Releases die Datei TwitchSync-…-mac-universal.dmg – sie läuft nativ auf Apple Silicon und Intel. Dann TwitchSync in „Programme“ ziehen.
Die App ist nicht von Apple notarisiert. Beim ersten Start: Rechtsklick auf TwitchSync → „Öffnen“ → „Öffnen“. Alternativ im Terminal:
xattr -dr com.apple.quarantine /Applications/TwitchSync.app
Optional bei Twitch anmelden (für gefolgte Kanäle, Turbo & Sub-Emotes), oben Kanäle eintippen – oder twitch.tv-Links aufs Fenster ziehen.
Node.js 18+ vorausgesetzt. Kein Build-Schritt für den Code – nur Electron.
git clone https://github.com/olivrr-vfx/twitchsync.git cd twitchsync && npm install npm start # App starten npm run pack # .app bauen → dist/mac-arm64/TwitchSync.app npm run dist # Universal-DMG + ZIP
Keine eigenen Server, keine Telemetrie. Das Passwort tippst du direkt bei twitch.tv ein; gespeichert wird nur Twitchs Sitzungs-Cookie in deinem Benutzerordner.
Werbefreiheit kommt von deinem Twitch-Konto: Mit Turbo überall, mit einem Abo beim jeweiligen Kanal. Der eingebaute Blocker sperrt Werbe- und Tracking-Domains, verändert aber bewusst nicht den Videostream. Läuft trotzdem eine Werbepause, nimmt TwitchSync den Stream so lange aus der Synchronisation.
Im Test lagen sechs gleichzeitige Streams nach 20 Sekunden innerhalb von ±0,1 s. Die Genauigkeit hängt von Twitchs Latenzmessung ab; der Rest lässt sich pro Stream in 0,1-s-Schritten feinjustieren – nützlich, wenn ein Streamer selbst eine Verzögerung eingestellt hat.
Das ist der Sync: Liegt ein Stream mehr als 1,5 s vor den anderen, hält er für genau diese Zeit an. Beim Stream mit Ton wird lieber sanft verlangsamt. Beides ist in den Einstellungen anpassbar.
Die Erkennung braucht ein sichtbares Gesicht. Bei Streamern ohne Kamera, mit VTuber-Avatar oder wechselnden Szenen auf den Facecam-Chip bzw. „Ausschnitt anpassen“ klicken und den Rahmen selbst setzen.
Nein. TwitchSync ist ein inoffizielles Open-Source-Projekt und nicht mit Twitch Interactive, Inc. verbunden. Streams laufen über den offiziellen eingebetteten Twitch-Player.